Schwangerschaft und Diagnostik

Wissenswertes zur Pränataldiagnostik

Zum Bereich der Pränataldiagnostik zählen Untersuchungen, die über die übliche Vorsorge hinausgehen. Mit ihnen wird ganz gezielt nach Hinweisen auf mögliche Fehlbildungen, Chromosomenabweichungen und erbliche Erkrankungen beim Ungeborenen gesucht. Du musst allerdings bei den Ergebnissen beachten, dass diese nicht immer ganz eindeutig sind.

Verschiedene Untersuchungsverfahren
Bei der vorgeburtlichen Diagnostik unterscheidet man zwischen nicht invasiven und invasiven Verfahren. Untersuchungen, die nicht in den Körper eingreifen, sind nicht invasive Verfahren. Hierunter zählen Bluttests und Ultraschall-Untersuchungen. Invasive Untersuchungen greifen dagegen in den Körper der Mutter ein. Dazu gehört unter anderem der Nackentransparenztest, der mittels Ultraschall durchgeführt wird. Verschiedene Bluttests, z.B. der Zweittrimester-Bluttest, der Ersttrimester-Test und die Bluttests auf die Abweichungen der Chromosomen gehören ebenfalls dazu. Einige invasive Methoden bringen ein Fehlgeburtsrisiko mit sich, welches mit 0,5 bis zwei Prozent beziffert wird. Hierzu zählen die Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese), die Nabelschnur-Punktion und die Plazenta-Punktion (Chorionzottenbiopsie).

Muss das sein?
Besteht kein Verdacht auf eine auffällige Entwicklung des Kindes, sind pränataldiagnostische Untersuchungen nicht nötig. In Deutschland gelten sie dann als Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) und müssen selbst gezahlt werden. Vielleicht fällt Dir aber z. B. beim Baden in der Schwangerschaft etwas auf. Sollten sich dann bei den regulären Vorsorgeuntersuchungen Anzeichen ergeben, dass die kindliche Entwicklung beeinträchtigt ist, solltest Du die Möglichkeiten der Pränataldiagnostik nutzen. Gleiches gilt, wenn familiäre erbliche Vorbelastungen bekannt sind. Wenn Du über 35 Jahre alt bist, solltest Du die Pränataldiagnostik ebenfalls nutzen, da hier das Risiko von Fehlbildungen höher ist als bei jüngeren Frauen. Der behandelnde Frauenarzt berät zu diesem Thema. Auf www.bambiona.de findest Du noch mehr Informationen rund um die Schwangerschaft.

Wie Du Dich am besten ernährst, kannst Du hier lesen (klick): Ernährung in der Schwangerschaft

Hier gibt es ein kostenloses E-Book mit dem Titel „Schwangerschaft“ zum kostenlosen Download:  http://www.bambiona.de/thema/blaehbauch-schwangerschaft

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Ernährung in der Schwangerschaft

Schwanger! Und nun?
Wie kann ich mein Baby und mich am besten versorgen?

Gerade in der Schwangerschaft ist eine gesunde Ernährung von grosser Wichtigkeit. Iss am besten viel Gemüse, Früchte, Nüsse, Hülsenfrüchte, gute Fette und Öle und ab und zu tierische Produkte aus Bioqualität oder aus der Zucht vom Bauern deines Vertrauens. Wenn Kohlenhydrate gegessen werden, dann am allerbesten Vollkornprodukte.

Produkte aus Dinkelmehl sind Weizenmehlen vorzuziehen. Alternativ können auch glutenfreie Getreide- oder Pseudogetreidearten verwendet werden, wie  z. B. Hirse, Quinoa, Amaranth, Buchweizen, Reis, Mais etc.). Auch daraus lassen sich wunderbare, leckere Backwaren oder Beilagen herstellen.

Welche Vitamin- und Mineralstoffe unterstützen das Wachstum des Babys?

Als erstes wird Folsäure in ausreichender Menge nicht nur in der Schwangerschaft angeraten. Folsäure ist an der Blutbildung beteiligt, kann beim Neugeborenen den sogenannten offenen Rücken vorbeugen. Ist für ein gesundes Immunsystem verantwortlich und schützt gemeinsam mit anderen B-Vitaminen die Gesundheit der Blutgefässe und damit vor Herz-Kreislauf- und Gefässproblemen.
Weiter sind Biotin, Niacin, Pantothensäure, Vitamine A, B1, B2, B6, B12, C, D, E, und K, Kalzium, Chrom, Eisen, Flourid, Jod, Kalium, Kupfer, Magnesium, Mangan, Molybdän, Phosphor, Selen und  Zink für ein gesundes Wachstum des Babys wichtig.

Gute Quellen für Folsäure sind:
Frischer Spargel, Orangensaft, Blattspinat und Weizenkeime

Gute Quellen für Biotin sind:
Haferflocken, Blumenkohl und Eier (wichtig für Haare und Nägel, Aufbau von Fettsäuren und Kohlenhydraten)

Gute Quellen für Niacin sind:
Erbsen, Pfirsich, Rindfleisch (Stoffwechsel von Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydraten, Energiegewinnung, Regenerationsfähigkeit von Haut, Muskeln, Nerven)

Gute Quellen für Pantothensäure sind:
Eier, Avocado, Milch (Wachstum und Bildung von Proteinen und Fetten)

Gute Quellen für Vitamin A sind:
Karotten, Honigmelone, Kürbis (Zellwachstum, Augen, Haut, Schleimhäute, Immunsystem, Knochen, Fettstoffwechsel, Bildung von Blutkörpern)

Gute Quellen für Vitamin B1 sind:
Zucchini, Mais, Sonnenblumenkerne (Kohlenhydratumwandlung in Energie, Gehirn, Herz, Nerven)

Gute Quellen für Vitamin B2 sind:
Pilze, Milchprodukte, Hüttenkäse (Wachstum, Augen, Haut, Knochen, Muskeln, Nerven)

Gute Quellen für Vitamin B6 sind:
Kartoffeln, Erbsen, Huhn, Banane (Stoffwechsel von Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydraten, Bildung roter Blutkörperchen, Gehirn, Nervensystem)

Gute Quellen für Vitamin B12 sind:
Rind, Frischkäse, Hartkäse (DNS-Ausbildung, Nervenzellen, Zellteilung, Bildung roter Blutkörperchen, Knochenmark)

Gute Quellen für Vitamin C sind:
Orangensaft, Erdbeeren, Brokkoli (Bindegewebe, Produktion des Strukturproteins Collagen, Wachstum, Knochen, Zähne)

Gute Quellen für Vitamin D sind:
Pilze, Milch, Joghurt (Knochen, Zähne)

Gute Quellen für Vitamin E sind:
Eier, Haferflocken, Gouda (Zellen, Immunsystem)

Gute Quellen für Vitamin K sind:
Vollkorkprodukte, Sauerkraut, Rosenkohl (Eiweißverbindungen für die Blutbildung)

Gute Quellen für Kalzium sind:
Milch, Soja, Joghurt, Feigen (Knochen und Zähne, Nerven, Herz und Muskeln, Herzrhythmus und Blutgerinnung)

Gute Quellen für Chrom sind:
Hühnerfleisch, Vollkornprodukte (Knochen und Zähne, Nerven, Herz und Muskeln, Herzrhythmus, Blutgerinnung)

Gute Quellen für Eisen sind:
Kichererbsen, Frühlingszwiebeln, Haferflocken, Kürbiskerne, rotes Fleisch, Erbsen (Bildung von roten Blutkörperchen, Sauerstofftransport Zellen und Muskeln)

Gute Quellen für Fluorid sind:
Mineralwasser, Äpfel, Grünkohl (Bildung der Zahnansätze und Zahnanlagen)

Gute Quellen für Jod sind:
Mineralwasser, jodiertes Salz, Seefisch, Milchprodukte (Stoffwechsel und Nerven)

Gute Quellen für Kalium sind:
Kartoffeln, Pflaumen, Rosinen, Aprikosen getrocknet (Muskel An- und -entspannung, Energiehaushalt, Nervenfunktionen)

Gute Quellen für Kupfer sind:
Kartoffeln, Kakao, Nüsse, Haferflocken, Rindfleisch, Emmentaler (Ausbildung des Herzens, Skelett, Nervensystem, Blutgefäße)

Gute Quellen für Magnesium sind:
Vollkornprodukte, Spinat (Knochenbau, Zähne, Regulation von Insulin- und Blutzuckerspiegel)

Gute Quellen für Mangan sind:
Vollkornprodukte, Haferflocken, Haselnüsse (Knochenbau, Verwertung Fette und Kohlenhydrate)

Gute Quellen für Molybdän sind:
Grüne Bohnen, Weizenvollkorn, Spinat (Aufbau der Stoffwechselenzyme)

Gute Quellen für Phosphor sind:
Weisse Bohnen, Milch (Knochen, Zähne, Blutgerinnung, Normalisierung Herzrhythmus)

Gute Quellen für Selen sind:
Emmentaler (Schutz der Zellmembranen durch freie Radikale)

Gute Quellen für Zink sind:
Rindfleisch, Lamm, Sonnenblumenkerne (Organe, Skelett, Nerven, Kreislauf)

Du möchtest einen Beratungstermin?
Kontaktiere mich: kuhls-dawideit@gagebe.de

Einen weiteren Artikel zum Thema findest Du hier: Schwangerschaft und Diagnostik

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Beeren-Bowl – antioxidativ, vegan, glutenfrei

Hmmmm … lecker … ❤️💚❤️
Gleich morgens etwas für unsere Gesundheit tun! Powerbeeren liefern uns zahlreiche wertvolle Inhaltsstoffe. Blaubeeren, Erdbeeren, Himbeeren! Ich liebe die Beerenzeit – Die kleinen Superfoods haben eine antioxidative Wirkung, schützen unsere Zellen vor freien Radikalen und somit vor Infektionen und Entzündungen. Auch fördern sie einen gesunden Blutdruck.

Zutaten
Wie oft bei meinen Bowls: gutenfreie Haferflocken über Nacht mit Mandelmilch oder glutenfreier Hafermilch in einer Schüssel einweichen und in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Morgen dann mit den Zutaten auffüllen:
Jeweils eine Handvoll
Blaubeeren, Himbeeren, Erdbeeren, Kirschen, Rohkakao, Mandeln und geschrotete Hanfsamen

 

Super-green Bowl – vegan glutenfrei

Und hier kommt eine meiner Lieblings-bowls mit Grünkohl, Bohnen, Kichererbsen, Erbsenschoten, Süsskartoffeln, Brokkoli, Avocado und Tomaten.
Gut geeignet bei Glutenunvertäglichkeiten, veganer oder ei-freier Ernährungsweise.
Hat mich lange satt gemacht! Viele gesunde Proteine und Fette, yummi!

Zutaten
Kichererbsen und Tomaten abspülen.
Süsskartoffel schälen und in Spalten schneiden.
Ein Backblech vorbereiten und die Süsskartoffeln mit den Tomaten darauf verteilen und 20 Minuten bei 180 Grad backen.
Erbsenschoten, Grünkohl; Bohnen und Brokkoli waschen und im heissen Wasser noch mit Biss kochen, dann beiseite stellen.
Avocado schälen und in Schnetze schneiden.
Die Bowl mit allen Zutaten füllen.

Wer mag, kann seine Bowl noch mit einem scharfen Cashewdressing aufpeppen. Das Rezept schreibe ich euch auch noch …

Lasst es euch schmecken!

Overnight Bowl mit Mango und Superfoods – vegan glutenfrei

Heute fange ich mal an, meine Bowls zu dokumentieren, die ich in der letzten Zeit zubereitet habe. Die Rezepte stelle ich für Euch dazu.
Alle sind vegan – die meisten davon glutenfrei, falls das nicht der Fall sein sollte, schreibe ich es Euch noch dazu.

Zutaten
Glutenfreie Haferflocken, über Nacht mit Mandelmilch oder glutenfreier Hafermilch in einer Schüssel einweichen und in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Morgen dann mit den Zutaten auffüllen:
Jeweils eine Handvoll
Walnüsse, Mandeln und Chiasamen

Früchte
Ein halber Apfel, in dünne Scheiben geschnitten, eine halbe Mango,
ein Esslöffel reiner Kakao macht die Bowl zusätzlich noch zu einen Superfood-Traum!

 

 

SOS-Freundinnen-Special!

Lust auf Sommer? Lust auf Strand? Lust auf Schlank?

Jetzt anmelden, Gewicht abnehmen und 25 % sparen!

Im Juli starten: Die erste Freundin zahlt voll, die zweite Freundin zahlt die Hälfte.
Gemeinsam bringt es mehr Spass abzunehmen! Startet jetzt in die Entgiftungswoche
und die anschließende Ernährungsumstellung! Kompaktkurs in meiner Praxis in
Rellingen am 3. Juli, 18:30 h bis ca. 21:15 h

Vegane Misosuppe mit Kräuter-Tofu

Leckeres, veganes Mittagessen oder Abendessen

Zutaten Suppe
2 Handvoll Zuckerschoten
1 Tofustück mit Kräutern aus dem Bioladen
Pfeffer
Salz
1000 ml Miso-Gemüsebrühe aus dem Bioladen
Kurkuma
Kokosöl
100 g Shiitakepilze
1 mittelgroßer Kohlrabi oder auch Möhren
3 Lauchzwiebeln
1 Knoblauchzehe
20 g Ingwer
2 EL Sojasoße
90 g Sobanudeln

Zubereitung
Eignet sich gut in der SOS-Ernährungsumstellung!
Sobanudeln für 4 Minuten in gesalzenem Wasser kochen. Danach kalt abschrecken und beiseite stellen.
Alles an Gemüse waschen und kleinschneiden.
Shiitakepilze säubern, kleinschneiden und mit dem Kohlrabi, Lauchzwiebeln, Knoblauch und Ingwer in einer Pfanne mit Kokosöl anbraten.
Mit der Brühe ablöschen und für ca. 7 Minuten leise köcheln lassen.
Zwischenzeitlich das Tofustück in kleine Würfel schneiden und mit den Zuckerschoten in die Suppe geben.
Für weitere 7 Minuten leise köcheln lassen.
Die Suppe mit Salz, Pfeffer, Kurkuma und der Sojasoße abschmecken.
Die Nudeln unterrühren und servieren.

Leichter Abnehmen – Schlank und gesund – Kurse Pinneberg bei Hamburg

Bei diesem Kompaktkurs lernen Sie, wie Sie in einer Woche entgiften und anschließend ihre Ernährung umstellen.
Dadurch, dass Sie normal und ausgewogen essen, gibt es keinen befürchteten JoJo-Effekt und Sie werden ausreichend mit natürlichen Vitamin- und Mineralstoffen versorgt. Als ganzheitliche zertifizierte Ernährungsberaterin und Coach begleite ich Sie beim erfolgreichen Abnehmen.

Denn wer abnehmen möchte, muss essen! Welche Lebensmittel, welche Wirkungen auf unseren Stoffwechsel und unsere Gesundheit haben, lernen Sie an diesem Abend in meiner Praxis in Rellingen bei Hamburg.
Nach diesem Kurs starten Sie durch und verlieren in der 1. Woche bis zu 4 kg!
Seminargebühr: 69 Euro

Melden Sie sich noch heute an unter dem Menüpunkt SOS-Abnehmen Hamburg auf der website
oder hier (Klick): kuhls-dawideit@gagebe.de

Weiter stehe ich Ihnen mit folgenden ganzheitlichen Leistungen aus den Bereichen Gesundheitsberatung und Ernährungsberatung zur Seite:
• Gezielte Gewichtsabnahme ohne zusätzliche Einnahme von Nahrungsergänzungen
• Gesunde Gewichtsreduktion durch Stoffwechselaktivierung
• Optimierung des Säure-Basen-Haushalts
• Ernährungs-Coachings
• Reizdarm-, Reizdarmsyndrom- und Funktionsstörungen des Verdauungstraktes
• Erarbeitung von Ernährungskonzepten und Plänen zur Regulation und bei Erkrankungen

Leiden Sie unter einem Reizdarm oder einer Störung des Verdauungstraktes?

Gestörter Darm, Reizdarm

Beratung bei einem Reizdarmsyndrom oder einer Funktionsstörung des Verdauungstraktes 

15% der deutschen Bevölkerung leben mit der Diagnose „Reizdarm“. Die Ursachen hierfür sind multifaktoriell und bedürfen einem Ausschlussverfahren. Wenn Sie seit einem halben Jahr mindestens an drei Tagen im Monat unter krampfartigen Schmerzen im Magen/Darm-Bereich leiden, einen Blähbauch nach dem Essen entwickeln, eine Menge an Antibiotika einnehmen mussten oder aber auch sonstige Veränderungen feststellen, kommen Unverträglichkeiten wie z. B. Fruktosemalabsorption, Histaminintoleranz, Glutenunverträglichkeit wie Zöliakie oder auch Darminfektionen in Betracht.

Ein erster Schritt wäre es, herauszufinden, auf welche Lebensmittel empfindlich reagiert wird. So empfehle ich die Führung eines Tagebuchs. In diesem sollte dokumentiert werden, was zu welcher Zeit gegessen wurde, wie man sich danach fühlt und welche Symptome sich zeigen.

Gute Darmbakterien können durch Sauermilchprodukte (Kefir, Naturjoghurt, Buttermilch, Molke) und fermentierte Produkte zugeführt werden. Milde Tees und stilles Wasser sind süßen Getränken wie Cola und Limonade natürlich vorzuziehen.

Wenn Sie wissen, welche Lebensmittel Sie meiden müssen, sind Sie einen Schritt weiter. Vielleicht sollen Sie bestimmte Lebensmittel alle 3-4 Tage essen? Und dann auch noch glutenfrei? Welche Mehle Sie dann nehmen und wie ein guter, abwechslungsreicher Ernährungsplan dann aussehen könnte, erfahren Sie bei mir in einer Beratung.

Was Ihnen auf jeden Fall bei einem Reizdarm helfen kann, ist die Schonkost!
Reizdarm-Tipps zum schnellen umsetzen:

1. Essen Sie gekochte Lebensmittel
Sind die Nahrungsmittel schon weich, gemahlen oder breiig – dann haben Magen und Darm schon etwas weniger zu tun. Kochen, dünsten oder pürieren Sie rohes Gemüse oder machen Sie sich eine Suppe. Obst können Sie auch essen, aber vorzugsweise eher gekocht als Mus oder zu Kompott verarbeitet. Kauen Sie stets ausgiebig, getreu Omas altem Spruch: „Gut gekaut ist halb verdaut.“

2. Meiden Sie fette Lebensmittel
Bitte essen Sie in dieser Zeit kein fettes Fleisch-, Fisch- oder fette Wurstwaren, vollfette Milchprodukte, Majonäse und Eier.

3. Essen Sie weiter Ballaststoffe
Damit der Darm nicht träge wird gehört auch zur Schonkost die Ballaststoffe. Wenn Sie immer schon regelmäßig Vollkornprodukte und -brot gegessen haben, dann können Sie reduziert auch weiterhin tun. Probieren Sie aus, wie Sie es vertragen. Auch Gemüse und Obst liefern Ballaststoffe, Säfte können auch eine schonende Alternative sein. Vielleicht vertragen Sie aber auch die Körner?

4. Trinken Sie viel stilles Wasser oder Tee
Fruchtsäfte bitte als Schorle trinken. Wasser bevorzugen was kohlensäurearm ist. Vermeiden Sie zudem alles was zu kalt ist – das mag Ihr Magen nicht. Das gilt leider auch für kalte Speisen und für Eis.

Noch ein paar Tipps
Mögen Sie Bitteres? Die etwas bittere Nahrung regt die Verdauung an. Gut essen können Sie Artischocken, Chicorée, Rucola und Radicchio. Die Produktion von Gallensäure wird gefördert und die Leber außerdem unterstützt.
Auch Tees aus Schafgarbe oder Kümmel können Sie in dieser Zeit gut vertragen. Vermeiden Sie scharfe Gewürze und ersetzen sie diese durch frische oder getrocknete Kräuter.

Grüner Spargel mit Champignons, Tomaten und Lauchzwiebeln

Hier für Euch wieder ein veganes low-carb-Essen, natürlich auch SOS-Schlank geeignet!

Zutaten
500 g grünen Spargel
3 EL Kokosnussöl
5 Lauchzwiebeln
1 Handvoll Sonnenblumenkerne
1 Handvoll getrocknete Tomaten
200 g Champignons
Pfeffer
Salz
etwas Gemüsebrühe zum ablöschen
150 – 200 g Quinoa als Beilage

Zubereitung

Quinoa gründlich waschen und nach Angabe kochen.
Tipp: Falls etwas übrig bleibt, könnt ihr den Quinoa sehr gut im Kühlschrank einige Tage aufbewahren und mit weiteren Gerichten verwenden. Auch habe ich festgestellt, dass man ihn gut einfrieren kann!

Den Spargel ordentlich abwaschen und die unteren Enden der Stangen abschrubben. Harte Enden abschneiden und in Stücke zerteilen. Beiseite stellen.
Die Lauchzwiebeln säubern und in kleine Ringe schneiden.
Die Tomaten in einem Mixer klein häckseln.
Die Pilze säubern und kleinschneiden.
Das Öl in einer Pfanne heiß werden lassen und die Lauchzwiebeln anschmoren. Nach ca. 3 Minuten die Sonnenblumenkerne und die Tomaten dazu geben. Nach weiteren 3 Minuten die Spargelstücke in die Pfanne geben und einen weiteren Augenblick braten.
Mit dem Gemüsefond ablöschen, und einkochen lassen. Für einige Minuten leise köcheln lassen und mit Pfeffer und Salz abschmecken.
Zum Schluss die Pilze unterrühren und mit dem Gemüse leicht köcheln lassen. Wenn der Spargel noch bissfest ist, ist das Essen fertig.
Guten Appetit!

Vegane Farfalle mit roten Linsen

Lecker veganes Mittagessen in der SOS-Schlank ohne Sport-Ernährungsumstellung

Zutaten Linsensosse
200 ml Gemüsebrühe
400 ml Soyacuisine
3 EL Alsan
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
Chilifäden (bitte schauen, wie scharf Du es haben möchtest …)
3 EL Zitronensaft
etwas Kokosnussblütensirup zum abschmecken
Pfeffer
Salz
130 g rote Linsen
500 g Farfalle
Petersilie

Zubereitung
Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln.
Alsan in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln, Knoblauch und Chilifäden anschmoren.
Mit dem Gemüsefond ablöschen, etwas einkochen lassen. Danach die Cuisine dazugeben.
Gewaschene Linsen in die Pfanne geben und mit den Gewürzen abschmecken. Für ca. 10 Minuten leise köcheln lassen.
Zum Schluß die Soße mit der Zitrone und dem Zucker abschmecken.

Farfalle nach Angabe kochen, abgießen und gut abtropfen lassen.

Petersilie kleinschneiden und unter die Soße mischen.
Alles miteinander vermengen und servieren.

Spargeltarte

Perfektes Mittagessen in der SOS-Schlank ohne Sport-Ernährungsumstellung

Zutaten Tarte
500 g weißer oder grüner Spargel
2 Handvoll getrocknete Tomaten in Öl, geschreddert
1 rote Paprika
Pfeffer
Salz
200 ml Soyacuisine
3 Eier
Muskat
Kurkuma
Kokosöl
Basilikum
Selbsthergestellter Dinkel-Quiche/Tarte-Teig oder aus dem Kühlregal

Zubereitung
Spargel schälen und waschen und in ca. 5 cm große Stücke schneiden.
Für ca. 7 Minuten in heißem Wasser vorkochen. (Falls Ihr grünen Spargel nehmt, nur ca. 3 Minuten)
Abgießen und abkühlen lassen und beiseite stellen.
Die Tarte-Form mit dem Öl einfetten und mit dem Teig belegen und den Rand etwas verstärken.

Danach die kleingeschredderten getrockneten Tomaten auf den Teig streuen.
Den Spargel mit den Basilikumblättchen und der kleingeschnitteten Paprika auf den Teig verteilen und mit Pfeffer und Salz würzen.
Die 3 Eier mit Soyacuisine, Muskat, Pfeffer und Salz ebenfalls würzen und verquirlen.
Über das Gemüse geben und für ca. 40 – 50 Minuten auf 175 Grad Umluft in den Ofen schieben.

Zutaten Teig
200 g Dinkel Mehl
100 g kalte Ziegenbutter
1 Prise Salz
etwas kaltes Wasser

Zubereitung
200 g Mehl, eine Prise Salz und die kalte Butter in kleinen Stücken mit wenig kaltem Wasser vermengen.
So lange kneten bis ein nicht zu weicher Teig entstanden ist, welcher sich dünn ausrollen lässt.
Nach dem kneten den Teig in Folie eingewickelt einige Zeit in den Kühlschrank stellen.
Danach dünn ausrollen und in eine gefettete runde Tortenform geben und dabei einen etwas höheren Rand formen.